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Warum ist es im Wald immer kühler als auf dem offenen Feld? Das Gefühl kennst du sicherlich auch: im Sommer kommst du nach einem langen Waldspaziergang wieder aus dem Wald heraus und merkst dann erst, wie schön kühl es im Wald gewesen ist. Im Wald herrscht ein besonderes Waldklima. Dort bist du ständig von Bäumen umgeben, die ununterbrochen über ihre Blätter Wasser verdunsten lassen. Dadurch ist die Luftfeuchtigkeit im Wald deutlich höher, als auf dem offenen Feld. Eine ausgewachsene Buche verdunstet beispielsweise an einem typischen Sommertag so viel Wasser, wie in sechs Badewannen passen würde. Dadurch ist mehr Wasser in der Luft und kühlt diese ab. Diesen Vorgang nennt man Verdunstungskälte. Wenn Wasser verdunstet, benötigt dies Energie. Der verdunstende Wassertropfen entzieht der Luft die Wärme und kühlt damit die Luft herunter.
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Gehe an einem Sommertag früh morgens in den Wald. Mit etwas Glück kannst du nahe dem Waldrand oder auf einer Lichtung diese Feuchte in Form von ganz feinem Dunst entdecken. Sobald die Sonne Kraft hat, löst sich der Dunst auf und die Luft wird klar.
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